(RP) 1st Kearny Highlanders/ Highlanders miners ihre Geschichte...

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THELooser
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(RP) 1st Kearny Highlanders/ Highlanders miners ihre Geschichte...

Beitragvon THELooser » Do Aug 09, 2018 12:07 pm

Im Anflug auf Styk, Kommunalität Sarna, Konföderation Capella
August 3025


Ian schaute sich im Aufenthaltsraum des Leopard-Landungsschiffes um. Kleine Schweißperlen bildeten sich auf seiner Stirn. ‚Ich hasse diese Landungsschiffe! Ich bin in einer Blechbüchse eingeschlossen von Nichts! Ich hasse es!‘ Er versuchte seine Gedanken zu sortieren als ihn die fragenden Blicke seiner Lanzenkameraden die ihn zu einem unerbittlichen Tod einluden, wenn er nicht bald antworten würde. „Aye Lassies und Lads, was wollt ihr wissen?“ Diese Einladung an seine Lanze ließ den Damm brechen und so schossen die Fragen wie PPK Salven auf ihn ein. „Was wollen wir hier?“ „Was ist auf Hellspire passiert?“ „Wer waren die Angreifer?“ „Wo ist der Whisky?“ Überrascht über die letzte Frage, blinzelte Ian in die Runde. „Einer nach dem anderen!“ antwortete Ian ruhig. „Und Whisky gibt es erst nach dem Auftrag.“ Verstohlen schaute Gao Ian noch intensiver in die Augen. „Was für ein Auftrag? Wir haben durch Hellspire unseren Vertrag verloren. Wer hat uns angeheuert und wofür? Wir sind nur eine Lanze!“ Ian schaute betrübt auf den metallischen Boden. „Arrghs Lad, du stellst schmerzhafte Fragen. Aye, aye, nach der Blackout Schlacht auf Hellfire haben wir unseren Vertrag mit der Konföderation verloren. Wir wurden hart erwischt. Viele sind Tod und der Colonel hat die Regimenter umgestellt. Wir sind jetzt eine Lanze der 1st Kearny Highlanders. Und da wir uns aus der Schei…entschuldigt…aus dem Dreck gewühlt haben UND* Ian betone das letzte Wort besonders *überlebt haben, sind wir die Highlanders miners. Wir wühlen uns immer raus und werden überleben!“ Der Stich in Ians Herz bei den ganzen Gesichtern die vor seinem geistigen Auge vorbei liefen, die er nie mehr sehen, sprechen oder anfassen würde, lies ihn kurz stocken. „Und du bist unser Lanzenführer? Einheit! Das kann nicht gut gehen!“ Jennifer lehnte sich zurück und schaute Ian herausfordernd an. „Aye, Jennifer, fürs erste. Ich wollte den Posten auch nicht.“ Jennifer war mit der Aussage nicht zufrieden und zeigte es auch mit ihrem ganzen Körper, der nach einer Herausforderung schrie. „Und wer waren die Angreifer?“ stichelte sie nach. „Mehr gibt es zur Blackout Schlacht nicht zu sagen.“ Leise fügte Ian noch hinzu „Ich arbeite daran.“ Lauter führte er seine Ansprache fort. „Aber jetzt haben wir einen einfachen Auftrag und bringen ihn schnell hinter uns. Rein und raus. Ganz einfach.“ „Ha, Einfach ist schon lange nichts mehr! Was ist das für ein Auftrag?“ Ian nickte dankbar Patrica Stewart zu, dass sie das Thema in eine andere Richtung gelenkt hat. „Muskelspiele würde ich den Auftrag nennen, Lads und Lassies.“ Sofort änderte sich die Stimmung von Ian, als er den Auftrag näher beschrieb. Das Feuer für einen Einsatz war entzündet. „Styk bekommt immer Besuch von ein paar Mariks und die bedienen sich in den Vorratsdepots ohne die Rechnung zu begleichen. Wir sollen heute die Rechnung übergeben und auch gleich kassieren. Harharhar.“ Ian lachte über seinen eigenen kleinen Witz, aber keiner stimmte mit ein. Gao war der erste, der nachfragte. „Natürlich, für so eine Sache braucht man erfahrene Mechpiloten. Die stationierten Truppen auf Styk kommen ja nicht mit lumpigen Plünderern zurecht. Das stinkt! Wer ist der Auftraggeber?“ Ian blickte wieder auf den Boden. „Herzogin Romana Liao.“ „Mhallaichte! Das stinkt gewaltig!” Patrica konnte sich nicht zurückhalten und alle versammelten nickten ihr zu. Selbst Ian hatte ein ungutes Gefühl. „Aye, irgendetwas stimmt da nicht, aber Sassenack nochmal, unser Kommando wird uns für ein paar C Noten nicht in den Tod schicken!“ „Bist du dir sicher?“ die Frage von Gao traf ihn, weil er sich selber nicht sicher war. „Aye, wir brauchen das Geld, aber das würden sie nie machen!“


Russell River Dam, Styk, Kommunalität Sarna, Konföderation Capella
August 3025

“KONTAKT!”Jeder in der Lanze konnte das Feuer und Begeisterung im Funkspruch von Jennifer förmlich körperlicher spühren. Sie wollte den Einsatz und das um jeden Preis. “Stinger und Griffin im Süden auf dem Plateau! Ich geh ran!” “Ruhig Blut, Jeni. Wir sind eine Lanze und arbeiten wie eine.” Ian hatte bauchschmerzen bei dem Gedanken an Jeni. Er musste sie an die Kette nehmen, sonst würde es ein Desaster. Er konnte nicht noch eines gebrauchen. “Wir werden die Formation für Hammer und Amboss einnehmen.” Infomierte Ian seine Lanze. “Jeni, du mit deiner Wespe wirst weit links zum Plateau vorrücken und scouten. Wir bieten den Mariks eine Angriffsfläche, den Amboss und dann kommst du von hinten als Hammer. Pass auf den Stinger auf. Wenn der in unseren Rücken kommt, haben wir ganz andere Probleme!” nach einem Blick auf die taktische Anzeige nickte Ian langsam. Ja, sie hielten die Formation.

“JENNIFER! Zurück in Formation!” Ian brüllte sich den Hals heißer, aber es nützte nichts. “Einheit! Ich komme in den Rücken vom Orion! Der gehört mir!° Ian betrachtete wieder die taktische Anzeige. Es war alles so schnell gegangen. Aus den 2 Marik Mechs sind 4 geworden. Eine Marik Lanze. Das sollten sie schaffen. Ein Orion und ein Hunchback sind noch aufgetaucht und haben sich mit dem Griffin und Stinger vereinigt. Sie haben sich auf unebenen Gelände vereinigt und gingen auf ihren Amboss los. Wie geplant, wie gewünscht, aber dann...es ging so schnell. Nachdem Jennifer den Orion entdeckte, war sie hinter ihm her. Er schien sie magisch anzuziehen. Und jetzt eskalierte diese Obsession bei Jennifer komplett. Sie sah nichts anderes mehr, nicht einmal den Hunchback der jetzt in ihrem Rücken stand. Wie in Zeitlupe konnte Ian die 7 Laser einzeln in den Rücken von Jennifers Wespe einschlagen sehen. Hier stimmte einfach nichts mehr. Schon vorher nicht. Das waren keine ausgemerkelten, altersschwache Mechs. Der Hunchback war ein 4J Modell. Die Piloten arbeiteten diszipliniert zusammen und setzten gute taktische Manöver um. Und jetzt dieser Fehler von Jennifer. Nach dem 5 Laser der im Rücken von Jennifer einschlug, konnte Ian nur noch “Steig aus!” rufen. Wieder...immer wieder...

Die Alarmsirenen dröhnten durch das Cockpit des Ostrocs. Die Systemanzeigen versuchten sich durch rotes Blinken gegenseitig zu übertrumpfen. Ians Arm schlug wie fremd gesteuert auf den Veto Schalter. Dieser Alarm lies sich wenigstens leicht ausschalten. Er nahm den Hunchback vor ihm mit beiden schweren Lasern ins Fadenkreuz, aber nur schoss nur einen Laser ab. Es war zu heiß. In einem abgeschalteten Mech konnte er seiner Lanze nicht mehr retten. Das Gefühl, dass hier etwas nicht stimmt wuchs immer mehr zu einer Bestätigung. Ein kurzer Blick auf die taktischen Anzeigen erschütterte ihn. Gao lag mit seinem Victor am Boden und meldete sich nicht mehr. Jennifer hat sich mit dem mobilen Komgerät kurz geledet und dann im Wald auf dem Plateau versteckt. Er selber stand dem Hunchback gegenüber. Er konnte auf seiner rechten Seite den gefallenen Orion sehen. Eine Sorge weniger. In diesem Moment krachte die PPK des Grifin in den Rücken seines Ostrocs. Er wollte zusammen mit Stu in ihrem Wolverin, der im Rücken des Hunchback steht, den Hunchback schnell zu Fall bringen und dann sollte Stu den Stinger, der wiederum in Ihrem Rücken stand, übernehmen und Ian wollte sich dem Grifin zuwenden. “Soviel zu meiner Taktik” grunzte Ian in die Hitze des Cockpites. Der Hunchback wollte und wollte nicht fallen. Ein Blick auf den Mech von Stu zeigte einen erbärmlich zerschossenen Wolverin, dem ein Bein fehlte und mit den Armen wie wild auf den vor ihm stehenden, einbeinigen Huchback einschlug. Über das Kommunikationssystem hörte er nur immer wieder die Worte “Fall um, Fall um...” von Stu. Wenn es nicht um Leben und Tod gehen würde, wäre es sein Bild für die Götter gewesen. Ian betrachtete den gefallenen Victor von Gao. Kein einziger Marik Plünderer schoss auf den gefallenen Mech. Wie ein Blitz spaltete die Erkenntins des Verstehens den Schleier und Ian sah eine Rettung für seine Leute. Genau in diesem Moment stachen die 7 Laser des Hunchback mit ihren tödlichen Fingern in seinen Centertorso zu. Die schon beschädigte Panzerung hatte dem Angriff nichts mehr entgegen zu setzen und die pure Energie spielte im inneren des Ostroc sein tödliches Spiel!

Noch während das Cockpit des Ostroc mit der einen Häfte, der gegnerische Hunchback hatte den Ostroc sauber in der Mitte geteilt, aber zum Glück für Ian nicht den Reaktor getroffen, Richtung Boden stürzte, schlug Ian auf das Kommunikationssystem und öffnete eine allgemeine Leitung. Er biss die Zähne zusammen und versuchte nach dem 10 Meter Sturz sich nicht der Dunkelheit zu ergeben, welche ihm Ruhe anbot. “Hier spricht Forceleader Ian McGallen der 1st Kearny Highlanders. Wir erkennen diesen ehrenhaften Kampf und unsere Niederlage an. Wir ergeben uns den regulären Mariktruppen und bitten um freies Geleit!” Als der schmerz kurz immer stärker wurde, konnte sich Ian den folgenden Satz nicht verkneifen “Wir wollen nicht für die Lassies Romana sterben!” Sofort bereute er diese Aussage, aber er konnte sich noch nie wirklich zurückhalten. Es war ihm egal, hauptsache seine Leute überlebten und das es reguläre Marik Soldaten waren, war der Schlüssel für das Überleben seiner Highlander miners. ‘Lass es so sein, Sassenack, lass meine Lads und Lassies hier nicht sterben.’ Die Hoffnung wurde immer geringen als kein Funkspruch vom Gegner eintraf.

“Hier spricht Capt.General Marik. Wir nehmen die ehrenhafte Kapitualtion an und gewähren freies Geleit! An die 1st Marik Militia, FEUER EINSTELLEN!” Ian dankte allen keltischen, christlichen, buddistischen und wer ihm noch einfiel an Göttern und schnaufte durch. Ein kurzer Blick auf den leicht flackernden Sichtschirm erschreckte ihn. “STTTTTTTUUUUUUU, hör auf auf den Hunchback einzuschlagen! Wir haben verloren! Wir ziehen uns zurück! Wir werden für die Schlange Romana sicher nicht ins Gras beißen! Schnapp dir Gao, der schläft schon viel zulange! Ich humpel zu Jeni und geb ihr einen ordentlichen Einlauf, den sie noch bis Hellspire spühren wird!” Ian kratzte sich kurz an der Schläfe.”Arrghs, Sassenack, habe ich das über die offene Leitung gesagt?” Ein innerlicher Rück ging durch Ian und seine Stimme wurde förmlich. “Capt.General Marik, im Namen meiner Lanze bedanke ich mir für Ihr Angebot und werde mein Team einsammeln und ihnen das Feld der Ehre überlassen!”

NH HQ , Highspire,
Kommunalität Sarna, Konföderation Capella
August 3025

Betrübt schlenderte Ian McGallen in das Buero seines Colonels.
"Arrghs...Sir, wir haben den Auftrag von Lassie Romana Liao vermasselt, arrghs, wir standen Cap.General Marik gegenüber und nicht wie im Auftrag beschrieben irgendwelchen Marik Plünderern." Während Ian weiter sprach, versuchte er mit seinem Fuß imaginäre Ameisen zu zerquetschen. "Aye, es haben alle überlebt und wir konnten uns ehrenhaft vom Schlachtfeld zurück ziehen. Es kann sein, dass wir über offenen Kanal nicht ganz höfflich über Romana Liao gesprochen haben." Ein leichter Hustenanfall erschütterte Ian und so ging fast der letzte Satz unter. " Äh und Sir, wir haben alle Mechs verloren..." Ian wartete auf das Donnerwetter...
"Alba gu bràth"

Ian McGallen

1st Kearny Highlanders

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Re: (RP) 1st Kearny Highlanders/ Highlanders miners ihre Geschichte...

Beitragvon THELooser » Fr Aug 10, 2018 11:51 am

NH Trainigsgelände, Chu-Li-Küste, Highspire,
Kommunalität Sarna, Konföderation Capella
August 3025

Die rhythmischen Wischbewegungen beruhigten Ian McGallen auf eine seltsame Weise. Das Donnerwetter durch den Colonel waren wie ein schottisches Wintergewitter über Ian gezogen. Das Gefühl in diesem Moment lieber bei den Liaoischen Todeskommandos an der vordersten Front als Kugelfang eingesetzt zu werden als im Büro des Colonel zu stehen hatte sich mit jeder Minute verstärkt. Nach einer Stunde Gewitter ist seine Lanze mit 6 Tagen Latrinendienst und Simulatortraining davon gekommen. Mit dem rhythmischen schwingen des Wischmobs konnte er innerlich in andere Welten eintauchen. Ein „EINHEIT!“ riss ihn wieder in die trübe Wirklichkeit. Den Mob geschultert wie ein Gewehr ging Ian um die Ecke und konnte noch beobachten wie Jennifer mit ihrem Mob auf die Waschbecken einschlug. Ian lies Jeni sich abreagieren und betrachtete amüsiert, wie die metallischen Waschbecken gewannen als der Mob in der Mitte des Stiels krachend brach. „EINHEIT!“ schrie Jennifer darauf ihr Spiegelbild über den Waschbecken an. „Jeni..“ begann Ian ruhig. Mit wilden Blicken drehte sich Jennifer um. „ICH HEISSE JENN…IIIIII….FER!“ und Rest vom Stiel flog in Ians Richtung. „Aye, Lassie…“ vorsichtig näherte sich Ian Jennifer. „…aye, aber dein Rufname ist Jeni, und den suchen wir uns nicht selber aus. Ich sage nur ‚Whisky‘. Apropos.“ Ian zog unter seinem Kilt einen kleinen Flach man heraus und bot Jennifer die Flasche an. „Was ist los, Jennifer?“ „Was los ist? Fragst du das wirklich? Einheit! Ich bin ein Veteran und muss wie ein Frischling hier Latrinen wischen!“ „Lassie, wir können froh sein, nur Latrinen zu putzen. Unsere Vorstellung auf Styk war, gelinde gesagt, ein Reinfall. Wir haben uns angestellt wie Frischlinge! Und deine Versessenheit auf den Orion…“ Ian runzelte die Stirn. „…Was hat dich da geritten?“ „Der Orion…“Jennifer schluchzte. Das erste Mal das Ian Jennifer so niedergeschlagen erlebte. „Der Orion erinnerte mich an New Araagon, 3008.“ Ian nickte. Er verstand, dass diese Aussage die Erklärung für fast alles war. ‚Ich erinnere mich, die große Schlacht auf New Araagon zwischen den Northwind Highlanders und den Wolfs Dragonern. Deine größte persönliche Niederlage und meine Feuertaufe.‘ Ian nickte weiter, ohne weiter auf die Schlacht einzugehen. „Aye Lassie, aber Gestern ist Gestern, Heute ist Heute! Von dir erwarte ich mehr. Du bist mein Auge da draußen! Ohne dein Können, werden wir von einer Niederlage in die nächste schlittern. Ich will euch Ladds und Lassies da lebend durchbringen. Ich habe das Gefühl, da kommt noch mehr…“


Das Hallen Ian Schritte durch den Mechhangar steigerte seine Vorfreude zu seiner Lanze zu kommen. Sie hatten nach den ganzen Simulatorenstunden endlich wieder Mechs zugeteilt bekommen. „Testweise.“ Hat der Colonel Ian im harten Ton mitgeteilt. Sie sollten trainieren. Es war Ian egal, Hauptsache wieder in einem Mech sitzen und in was für einem! Sein Grinsen wurde immer größer als er die Silhouette seines neuen Mechs aus dem Schatten schälte. Der Zigarrenförmige Rumpf, die Stummelflügel. „Arghs me Cat, is scho zu lang her!“ Als er den Catapult erreichte, ignorierte Ian seine Lanzenkameraden und streichelte die Beine seiner Cat. „Aye, gut schust aus me Cat!“ Aus den Augenwinkeln sah Ian etwas am Bein des Catapults angelehnt. „Was ist das?“ Ian ging auf das Objekt zu. Es sah aus wie ein Tier. Seine Lanze versammelte sich um das Tier. „Es ist ein ausgestopfter Goldschakal!“ bemerkte Gao beiläufig. „Ja klar, sowas weiß man natürlich einfach so!“ stichelte Patrica zurück. Gao lies keine Gefühlsregung erkennen und antwortete wie ein Lehrer der seinen Schüler zurechtwies. „Auf Highspire sollte man sowas wissen.“ Alle schauten Gao fragend an und so fuhr Gao fort. „Goldschakale sind die Begleiter der Göttin Kali.“ Die fragenden Blicke seiner Kameraden hatten sich nicht verändert. Kopfschüttelnd erklärte Gao weiter. „Die Todesgöttin Kali, der Goldschakal ist ihr tierischer Begleiter und…“ Gao fügte eine Bedeutungsschwere Pause ein. „…ihre menschlichen Begleiter sind die Thuggee. Thuggee und Highspire! Versteht ihr?“ Die Gesichter wechselten von fragend zu erschreckt. „Thuggee? Ich dachte das ist Mythos. Gruselgeschichten die man den kleinen Kindern erzählt.“ warf Patrica ein. „Einheit! Alles Aberglaube!“ Jennifer schaute verächtlich zu Gao. „Vielleicht Aberglaube, aber kein Mythos. Es gibt sie.“ Den letzten Satz sagte Gao ganz leise, als wenn er Angst hätte er würde jemanden beschwören. „Arrghs, was wollen die von me Cat Ladd?“ „Das kann ich dir nicht sagen, aber es ist eine Nachricht an dich.“ „Sassenack, ich hab wieder so ein schlechtes Gefühl.“


Über den Sichtschirm seiner Cat betrachtete Ian die malerische Küste von Chu-Lis. Es war das perfekte Wetter für die Übung. Er betrachtete seine Lanze, der Battlemaster stach natürlich heraus. Gao steuerte ihn etwas wackelig, aber doch von Minute zu Minute besser. Patrica Steward war von Anfang an in ihren Trebuchet verliebt und so tänzelte der Mech mehr als das er ging. Der Locust, sein Auge der Lanze, umrundete seine Lanzenkameraden immer wieder. Jennifer testete die Geschwindigkeit und Manövrierfähigkeit ihres neuen Mechs aus. ‚Aye Lassie, tob dich aus, aber behalt im Hinterkopf was du auf Styk falsch gemacht hast.‘ Sein Grinsen wurde immer größer als er mit seinen Händen durch das Cockpit seiner Cat strich. Kein Mensch konnte jetzt glücklicher sein.

Sie schritten langsam die Küste Richtung Süden. Sie übten die defensive Formation, die man mit insgesamt 4-mal 15 LRMs und PPK, immer bevorzugen sollte. Der Locust bewegte sich schnell nach Vorne, dann wieder Zurück, perfektes scouten. Eine kleine Hügelkette erschien auf der rechten Seite der Lanze. „Whisky an Jeni, Hügelkette auf 2 Uhr. Scoutauftrag! Los.!“ „Aye, aye.“ Kam auf der Lanzenfrequenz zurück und Ian betrachtete befriedigt wie der Locust auf Höchstgeschwindigkeit beschleunigte und sich Richtung Hügelkette verschwand. „KONTAKT!“ Verwirrt schaltete Ian auf den Privatkanal zu Jennifer. „Jeni, was soll das? Wieso Kontakt? Wir sollten hier ganz alleine unterwegs sein!“ „Einheit! Ich habe Kontakt! Ein Firestarter, Richtung Südost. Schau selber!“ Jennifer überspielte die Daten von Ihrem Locust auf das Display des Catapults. Ian betrachtete die eingehenden Daten. ‚Tatsache, ein Firestarter. Vielleicht will der Colonel das Training etwas aufpeppen?‘ Doch bevor Ian einen Befehl erteilen konnte kam ein Funkspruch von Gao. „Gao an Whisky!“ Ian betrachtete die taktische Anzeige, um nachzuschauen wo sich der Battlemaster befand. Er war ein Stück vorgelaufen und stand östlich von der Hügelkette in einer kleinen Schneise bevor ein Wald sich Richtung Nordwesten erstreckte. „Lanzenführer, ich habe hier etwas gefunden. Ich sende eine Bildübertragung.“ Ian betrachtete die eingehenden Bilder. Es war ein versteckter Höhleneingang, überwuchert… Nein, korrigierte Ian sich, es sollte überwuchert aussehen. Er erkannte ein Kette von Totenschädeln und eine Art Vorhang aus abgetrennten Beinen und einen Goldschakal. „Gao, sag mir das ich mich täusche!“ „Negativ, es ist ein Kali Schrein zur Abschreckung!“ bestätigte Gao seine Befürchtungen damit. Wieder stieg das ungute Bauchgefühl in ihm auf. „Alles klar, wir werden uns das irgendwann mal anschauen, aber jetzt haben wir erst einmal einen Kontakt im Südosten!“ „Ich unterbreche ungern Whisky, aber ich habe jetzt 4 Kontakte im Süden. Einen Firestarter, ein Griffin, ein Ostroc und ein Victor!“ meldete sich Jennifer kurz angebunden. „Was? Es wird immer besser! Lanze defensive Formation einnehmen! Stu und ich gehen in den Wald, Gao stellt sich als Schutz vor uns, Jeni wird für uns aufklären! Wir haben 4 unbekannte Kontakte Südöstlich! An alle..!“ „Hier Jeni, ich muss unterbrechen, die Kontakte konnte ich identifizieren! Die Mechs tragen den Adler!“ „Marik? Schon wieder Marik?“ Ian war am Boden zerstört. „Aye, Marik und es wird dir nicht gefallen, aber der Ostroc und der Victor wird dir und Gao sehr bekannt vorkommen!“ „Capt.General Milan Mariks 1st Marik Militia!“ Diese Erkenntnis traf die ganze Lanze wie ein Hammerschlag!

Die Aufstellung seiner Lanze erfüllt Ian mit Stolz. Es stand alles bereit. Selbst Jennifer erfüllte diesmal perfekt ihre Scoutaufgaben. Wie ein Wolf streunerte sie an der westlichen Flanke der Marik Militia umher und lieferte wichtige Daten. So konnte Ian in seiner Cat und Stu im Treb dem anrückenden Victor einen Vorhang von 60 LRMs entgegenschicken und der Fels von einem Battlemaster stimmte mit seiner PPK ein. Ungläubig betrachtete er den Victor, der wie ein unverwundbarer Geist, durch diesen Wall von Vernichtung hindurch trat. „Sassenack!“ brüllte Ian seine Instrumente an. Der Victor schritt unaufhaltsam immer weiter auf Ian zu. „Lanze, eine konzentrierte Salve noch auf den Victor! Und dann langsam zurückziehen!“ Die Bestätigungen kamen über die Lanzenfrequenz herein und Ian wollte gerade den Auslöser seiner LRM drücken als ihn die Dunkelheit umfing.

„EINHEIT! Whisky hat es erwischt!“ Jennifer konnte von ihrer Scoutposition Nordwestlich den Einschlag der AK20 des Victors in den linken Torso des Catapultes fast körperlich spüren. Der Einschlag gipfelte in einer Munitionsexplosion, welche den Torso komplett auseinander riss. „Whisky bitte melden! Ian sag was!“ Jennifer hätte fast ihre Position verlassen, als Patrica sie aus der Lethargie befreite. „Stu an Jeni, was machen wir jetzt?“ Jennifer betrachtete überrascht das taktische Display, sie wurde soeben zur Lanzenführerin befördert. „Defensivformation um den Cat. Ich komme von hinten und Primärziel bleibt der Victor!“ „Gao hier, die Adler haben es jetzt auf mich abgesehen. Ich werde die Position nicht lange halten können.“ „Wir kommen dir zu Hilfe, Gao“ Jennifer beschleunigte ihren Locust.

Wie ein Déjà-vu entwickelte sich die 2. Schlacht mit den Mariks. Nur das die Highlanders diesmal die Langreichweitenwaffen hatten und die Mariks beim Nahkampf im Vorteil waren. Gaos Battlemaster lag wieder am Boden und Stus Treb hatte einen Durchschuss im Center, man konnte die Myomerfasern und Gyroskop erkennen. Beides wurden die Opfer der AK20 des Victors. Ungläubig betrachtete sie die gegnerischen Mechs. Der am Boden liegende Firestarter war erfreulich, aber in Anbetracht, dass bei den Highlanders nur noch Jennifers eigener Locust unbeschädigt den 3 noch sehr aktiven Battlemechs Mariks gegenüberstanden, musste es eine Entscheidung geben und die fiel Jennifer nicht leicht.

Jennifer öffnete die Kommleitung. Sie musste sich körperlich dazu zwingen. "EINHEIT! Hier spricht Jennifer der 1st Kearny Highanders an Cap.General Marik, in so kurzer Zeit treffen wir wieder aufeinander und wieder hat der Adler Mariks uns gezeigt, dass er weiß wie er Beute macht. Wir neigen unser Haupt vor Ihnen und bitten um ehrenhaften Abzug, um bei einem weiteren aufeinandertreffen einen besseren Gegner für die heldenhaften Mariksoldaten zu sein!" Bei diesen Worten merkte sie, dass ihre Vergangenheit über ihr Einschlug wie eine Flutwelle. "Hier CPT.-GENERAL MILAN MARIK, der Rückzug sei euch gewährt! Ich freue mich auf unser nächstes aufeinander treffen! 1st Marik Militia, wir rücken ab! Cpt. Bobby Wagner gute Arbeit im Viktor! Ah wir hätten fast Lt. Daisy Johnson in dem Starter vergessen, würde sie bitte jemand wecken und ihr sagen das wir nach Hause gehen! Sie sollte es schaffen einen Firestarter mit kaputter Hüfte zu bewegen!“ Jennifer hörte dem Capt.General genau zu du tippte eifrig in ihren Computer die Namen der Piloten und ihre Mechs. ‚Kenne deinen Feind und du wirst lernen ihn zu besiegen!‘ Ein teuflisches Grinsen umspielte Jennifers Lippen als sie den Victor auf ihre private Zielliste ganz nach oben setzte.

NH HQ , Highspire,
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August 3025

Mit zerrissener Highlander Uniform betrat Ian McGallen das Büro des Colonels. "Sassenack SIR, Milan Marik hat uns wieder erwischt! Wir müssen dringend aus Highspire weg! Hier braut sich etwas zusammen und wir sitzen mitten drin!" Mit einem zwinkern sprach Ian den Colonel verschwörerisch an "Ich habe gehört Davion sucht verzweifelt Krieger und vielleicht ist er verzweifelt genug uns Northwind als Lohn zu geben." Wieder suchte der Forceleader die imaginären Ameisen. "Aye Sir, alle haben überlebt und Jeni war flink im Locust unterwegs und Stu hat den Treb noch retten können." Mit voller Wut tritt Ian auf den Aktenschrank ein. "Meine Cat und Gaos Battlemaster haben die AK20 Mariks nicht gut vertragen!" Diesmal rechnete McGallen mit 20 Tage Latrinen schrubben... Aber das war ihm egal. Sein Bauchgefühl war wieder da…
"Alba gu bràth"

Ian McGallen

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Beitragvon Memo » Fr Aug 10, 2018 1:13 pm

Irgendwo im Orbit auf dem Weg nach Styk, Kommunalität Sarna, Konföderation Capella
August 3025

Force Commander Steve Nash erhält wichtige Informationen von einem Spion der Liga Freier Welten und begibt sich zu Captain-General Milan Marik.

Steve klopft an der Tür. Kurze Zeit später hört er nur ein "Herrein!" aus dem inneren des Raumes und macht die Tür auf.
"Sir, wir haben neue Informationen von einem unserer Spione erhalten!" Milan saß auf seinem Schreibtisch Stuhl und bereitete die Mission auf Styk vor!
"Steve, bitte komm rein, mach die Tür hinter dir zu und setz dich!"
Steve schliesst die Tür hinter sich und setzt sich dann gegenüber von Milan.
"Sir, wir haben neue Informationen von unserem Spion erhalten, der Herzogin Romana Liao observiert.
Die Herzogin steht wohl im Kontakt mit einem Gewissen Forceleader Ian McGallen."
Das machte Milan nachdenklich. Er hat diesen Namen noch nie gehört.
"Was wissen über diesen Ian McGallen?"
"Wir wissen nicht sehr viel über ihn. Wir haben so gut wie gar keine Informationen über ihn. Er führt eine kleine neuformierte Einheit an: Die 1st Kearny Highlanders!"
Jetzt machte alles schon ein wenig mehr Sinn für Milan!
"Ahh, also ein Söldner der Northwind Highlanders! Aber wenn sie mit Romana Geschäfte machen muss es ihnen wirklich an Aufträgen mangeln!
Wissen wir was Romana mit den Highlandern im Schilde führt?"
Jetzt wirds langsam ernst Steve fing schon ein wenig an zu schwitzen, weil er wusste das was er jetzt sagen wird, wird Milan ganz und garnicht gefallen.
"Ähhh.... Romana Liao hat irgendwie herausgefunden das wir auf dem weg nach Styk! Sie hat die Söldner damit beauftragt uns dort in Empfang zu nehmen!"
Milan verdreht schon die augen, er hasst es wenn seine Pläne nicht so verlaufen wie geplant.
"Naaaaaa Superrr! Das sollte nur eine kleine Aufklärungs Mission werden, ein Kampf war nicht vor gesehen!
Naja ok, dann passen wir uns der neuen Lage mal an.
Steve mach den Orion, Hunchback Griffin und die Stinger Gefechtsbereit, ich will sehen aus welchem Holz diese neue Söldner Einheit geschnitzt ist!
Captain Bobby Wagner und Lt. Daisy Johnson werden mit uns beiden auf Styk landen.
Die Mission ist klar, Informationen über die Söldner und den Planeten sammeln und wieder verschwinden."

Steve steht auf "Jawohl, Sir ich bin schon dabei!" und verlässt den Raum!


Russell River Dam, Styk, Kommunalität Sarna, Konföderation Capella
August 3025

Milan Marik "Django" im Griffin steht auf einem erhöhten Plateau und kann den Feind erspähen
"Feind KONTAKT!3 Mechs auf 11 UHR und 1 Leichter Mech auf 13 UHR 1st Marik Militia bereit machen, gleich gehts Rund!"
Captain Bobby Wagner "Hammer" im Orion weiter unten im Tal
"Hier Hammer, mir kribelt es schon in den Fingern! Waffen sind scharf!"
Force Commander Steve Nash "Winter" im Hunchback direkt hinter dem Orion
"Winter, Waffenscharf und Bereit! Hammer ich bin direkt hinter dir!"
Lt. Daisy Johnson "Quake" in der Stinger auf dem Plateau neben Milan
"Quake, bereit! Ich sichere die Flanke!

Und es ist soweit die 1st Marik Militia trifft zum 1. mal auf die Die 1st Kearny Highlanders.
Man sah schon das die Einheit noch nicht eingespielt ist. Die Wespe sprang hinter den Orion, doch vergas das "Winter" im Hunchback den abgesichert hat!
"Hammer hier, habe ne Wespe im Nacken!"
W-"Keine Sorge Hammer, ich hab sie gesehen, den Rückwärts gang drin und den Rücken den Wespe im Visier!"
"Hammer guck nach vorne, konzentrier dich auf den Viktor und bereite dich auf den Schaden vor! Meine PPK ist scharf und zielt auf die Wespe!"

Gesagt getan die Wespe wurde einmal halbiert und Hammer konnte dem Viktor ordentlich eins verpassen.
Der Viktor erleidet einige Treffer am Kopf, der Pilot geht K.O. und der Viktor fällt! Doch Hammers Auto eject wird ausgelöst als die Wolverine die Munition des Orions trifft!

Django: "Hammer, Status?"
"Ich bin Safe!"
"Alles klar, Quake, Winter lasst uns das zu ende bringen!"

Quake und Winter "Ja, Sir!"

Die Wolverine und der Ostroc steht um den Hunchback herum. Der Ostroc hat den Hunchback vor sich und den Greif hinter sich.
Die Wolv steht hinter dem Hunchback doch hat Quake und ihre Stinger im Nacken!

Quake: "Ich trete der Wolverine das Bein ab, kümmert ihr euch um den Ostroc!"
Django: "Steve du hast Daisy gehört! Wir treffen uns in der Mitte des Ostrocs!"
Winter: "Copy!"

Die Stinger tritt der Wolverine das Bein ab und die Laser scheinen durch den Ostroc durch!
Dann empfangen wir auf offenem Kanal eine Nachricht:
IM-"Hier spricht Forceleader Ian McGallen der 1st Kearny Highlanders. Wir erkennen diesen ehrenhaften Kampf und unsere Niederlage an. Wir ergeben uns den regulären Mariktruppen und bitten um freies Geleit!”

MM-“Hier spricht Captain-General Marik. Wir nehmen die ehrenhafte Kapitualtion an und gewähren freies Geleit! An die 1st Marik Militia, FEUER EINSTELLEN!”
IM-“Capt.General Marik, im Namen meiner Lanze bedanke ich mir für Ihr Angebot und werde mein Team einsammeln und ihnen das Feld der Ehre überlassen!”
MM-"Ich wünsche ihnen eine gute Heimreise Forceleader Ian McGallen! Wir werden uns wiedersehen!"

Wechselt wieder auf den internen Kanal

Milan-"Statusbericht?"
"Quake hier, ich hab Hammer wir sind beide OK !"
"Winter hier ich bin OK, aber mein Hunchback hat nur noch ein Bein!"

"Gute Arbeit Leute! Bergungsteam ist auf dem Weg! Mission erfolgreich beendet! Wir ziehen ab!"

Memo
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Re: (RP) 1st Kearny Highlanders/ Highlanders miners ihre Geschichte...

Beitragvon Memo » Sa Aug 11, 2018 1:12 pm

Auf dem Schiff, nach der Aufklärungsmission auf Styk!

Steve im Gespräch mit Milan

M-"Und Steve was haben wir auf Styk herausfinden können?"
S-"Sir, wir konnten nichts genaueres über diese Thuggee herausfinden, aber wir haben Koordinaten von einem Kali Schrein auf Highspire gefunden!"
M-"Alles klar. Romana spielt ein Spiel mit uns, also Spielen wir das mal mit. Geb die Koordinaten weiter Steve, wir bewegen uns nach Highspire!"
S-"Wir haben auch die Söldner beobachten lassen, sie sind auch auf dem weg nach Highspire. Wir gehen davon aus, das sie dort ihr HQ haben!"
M-"Dann könnte es halt sein das wir sie dort nochmal wieder sehen.
Mach die Lanze Einsatzbereit wir werden das Gebiet sichern, während unser Aufklärungstrupp diesen Schrein durchleuchten soll!"
S-"Verstanden, Sir!"


NH Trainigsgelände, Chu-Li-Küste, Highspire,
Kommunalität Sarna, Konföderation Capella
August 3025

Die 1st Marik Militia landete mit Cpt. Bobby Wagner im Victor 9A, Force Leader Steve Nash im Ostroc 2C, Cpt.-Gen. Marik im Griffin und Lt. Daisy Johnson im Firestarter!

Daisy "Ich hab hier 4 Feindliche Mechs hinter dem Berggesichtet! Ich glaube das sind unsere Freunde vom letzten mal!"
Steve "Hinter dem Berg müsste sich auch der Schrein befinden!"

Django "Ich weiß nicht ob sie immer noch für Romana arbeiten und diesen Schrein beschützen wollen oder ob sie garnicht mit uns gerrechnet haben!
Aber das ist auch nur neben Sache. Wir haben eine Mission und die erledigen wir jetzt! Wir rücken vor, kein abwarten wir suchen direkt den Nahkampf und sichern das Gelände! "
Hammer "Alles klar Sir, meine AK20 ist bereit einige Löcher zu reißen!"

Die 1st Kearny Highlanders haben uns erspäht mit ihrer Locust und sich mit den anderen 3 Mechs im Wald verschanzt!

Steve: "Sir, ich sehe 4x LSR15 Laffeten und eine PPK die uns erwartet!"
Bobby: "Ja, ich seh sie auch, sie kommen in meine Richtung! Ahh.. alles gut bin erfolgreich ausgewichen!"
Milan: "Ausgewichen? Du meinst eher sie sind an dir Vorbei geflogen! Vorwärts jetzt sind wir dran, wir nehmen das Catapult ins Visier...

Daisy: "Ich nehm den Battlemaster!"
Steve: "Mit einem Firestarter, du hattest schon bessere.... Wow Bobby warst du das ?"

Bobby: "War ich das?"

Das Catapult ging in einem Lichterlohen Feuerwerk in die Luft.

Steve: "Wahnsinn, er hat die BUMBUM Kanone echt beim 1. Versuch in die Munition Gesetzt!"

Daisy: "Ich hab den Battlemaster umgetreten?"
Steve: "Du hast was? Was ist denn los hier?"
Milan: "Alles klar alle vorwärts zum Battlemaster! Wir ignorieren den Rest erstmal!"

Bobby: "Hab ihn im Visier!"

BOOOOOMMMM!!!

Steve: "Bobby du machst mir angst!"
Bobby: "Woohooo wieder die Munition getroffen!"

Daisy: "Mein Hüfte ist beschädigt, ich liege auf dem Boden. Versuche aufzustehen .........."
Steve: "Daisy??? Bist du da?" ..........
Milan: "Daisy ist K.O. ! Kümmern und wir uns um die letzen beiden!"

Bobby: "Schon erledigt, hab die Trebuchet in der mitte schwer getroffen, sie liegt vor mir. Ich denke ich hab was von ihrer Abschirmung und dem Gyroskop .......!"

"EINHEIT! Hier spricht Jennifer der 1st Kearny Highanders an Cap.General Marik, in so kurzer Zeit treffen wir wieder aufeinander und wieder hat der Adler Mariks uns gezeigt, dass er weiß wie er Beute macht. Wir neigen unser Haupt vor Ihnen und bitten um ehrenhaften Abzug, um bei einem weiteren aufeinandertreffen einen besseren Gegner für die heldenhaften Mariksoldaten zu sein!"

"Hier CPT.-GENERAL MILAN MARIK, der Rückzug sei euch gewährt! Ich freue mich auf unser nächstes aufeinander treffen! 1st Marik Militia, wir rücken ab! Cpt. Bobby Wagner gute Arbeit im Viktor! Ah wir hätten fast Lt. Daisy Johnson in dem Starter vergessen, würde sie bitte jemand wecken und ihr sagen das wir nach Hause gehen! Sie sollte es schaffen einen Firestarter mit kaputter Hüfte zu bewegen!“

Bobby "Danke Sir!"
Steve "Ich hab Daisy mal angestupst!"
Daisy "Ich bin wieder da, Sir!"

Milan "Schön das sie wieder da sind Lt.! Sichert das Gelände bis der Aufklärungstrupp seine arbeit Erledigt hat!"

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Re: (RP) 1st Kearny Highlanders/ Highlanders miners ihre Geschichte...

Beitragvon THELooser » Do Aug 16, 2018 10:30 am

NH Mannschaftsquartiere , Highspire,
Kommunalität Sarna, Konföderation Capella
August 3025

Ian schlenderte ausgelaugt nach dem Latrinendienst zu seiner Unterkunft. Immer wieder zeichnete er beim schrubben des Bodens die Totenschädel nach, die er bei der Höhle gesehen hatte. Es ließ ihn einfach nicht los. Stumm öffnete er seine Tür. Leicht erschrocken bemerkte er das seine Unterkunft beleuchtet war. ‘Jetzt vergesse ich schon das Licht aus zu machen. Ich muß mich mehr konzentieren.’ Rügte Ian sich selber. Langsam zog Ian sein Hemd aus und schlenderte Richtung Schlafzimmer. Als er an der Tür zum Schlafzimmer vorbei ging fiel ihm ein, dass er dringend ein Bier brauchte und streifte nur die öffene Schlafzimmertür. “Salute Gao!” kam Ian automatisch die Begrüßung über die Lippen als er an der Tür vorbeiging. Er hielt kurz inne und ging verwundert Rückwärts zu seiner Schlafzimmertür. “Gao?” Verdutzt schaute er auf Gao, der entspannt auf seinem Bett saß. “Gao! Was zum Sassenack machst du in meinem Schlafzimmer?” Gao schaute Ian in dieser typisch asiatischen Ungerührtheit an. “Setzt dich McGallen.” kam als einzige Reaktion auf Ians Frage. Aus Verwirrung begang Ian zu plappern. “Gao, also was immer auch...also...ich fühle mich geschmeichelt, aber niemals innerhalb der Lanze und außerdem...” “Setzt dich!” Ian war von dem Befehlston überrascht und der militärische Automatismus siegte, er setzte sich neben Gao. Gao zog mehrere Holobilder aus seiner Jackeninnentasche und zeigt sie Ian. Er erkannte gleich das ihm Gao Marik Mechs zeigte an den Adlern. “Willst du in der offenen Wunde bohren oder was willst du mir sagen?” Ungerührt fuhr Gao fort. Diesmal zeigte er Ian Höhlen die aussahen wie die Kali Höhle hier auf Highspire, die sie entdeckt hatten. Nun war Ians Interesse geweckt. “Das sind diese Kali Höhlen. Was zeigst du mir da, Gao?” “Das ist ein Kali Schrein auf Styk.” Undurchsichtig zeigte Gao ihm jetzt die Marik Mechs bei der Kali Höhle auf Styk und auf Highspire. “Die Marik Mechs hatten sich nicht zurück gezogen, sie haben sowohl auf Styk wie auf Highspire diese Höhlen untersucht und sind dann erst abgezogen.” “Woher hast du diese Informationen, Gao?” “Unwichtig!” “Falsch Ladd! Du bist in meiner Lanze, du deckst meinen Rücken und ich deinen! Wir müssen uns vertrauen können!” Gao schaute auf den Boden und antwortete Emotionslos. “Maskirovka.” “Mas-was? Du willst mich verarschen oder? Du bist..” “Nein. Ich war. Aber ich habe noch meine Kontakte und habe nett Nachgefragt.” “Nett nachgefragt? Bei der Maskirovka? Als nette Antwort bekommst du meist die Todeskommandos nach Hause geschickt.” Wie ein unemotionales Datenblatt redete Gao weiter. “Da Capt.General Marik immer dabei war, hat es mein Interesse geweckt und ich habe folgendes erfahren. Die Thuggee haben oder hatten auf beiden Planeten Stützpunkte. Die Thuggee sehen Romana Liao als Reinkarnation von Kali an und sind ihr hörig und Romana Liao hat einen tiefsitzenden Hass auf Marik und zur Zeit gibt es einige ungeklärte Tote in der Familie Marik, vieles deutet auf Mord hin. Zuerst dachte der Liaoische Geheimdienst es hätte etwas mit dem Bürgerkrieg zu tun, aber da Marik persönlich im Liao Raum unterwegs ist, scheint er andere Indizien zu haben.” “Und da wir immer vor Ort waren, wenn er kam, Sassenack, glaubt er das wir etwas damit zu tun haben?” “Unwahrscheinlich. Sonst hätte er uns nicht abziehen lassen.” “Oder er sammelt noch Beweise und schlägt erst dann zu.” “Möglich.” “Mich beschleicht das Gefühl, je ehr wir hier wegkommen, desto besser für uns.”

Überwachtes Testgelände, Galatea, der Söldnerplanet
August 3025

‘Weg. Ich wollte weg und der Colonel hat es wahr gemacht.’ Ian dachte zurück auf den Anflug auf Galatea. Seine Lanze war versammelt in dem Aufentahltsraum gewesen und hatte getobt. “Wir sind keine Schauspieler.” “Wir sind keine Marionetten!” “Das kann man von uns nicht verlangen!” und diverse Schimpfworte flogen durch den Raum. Ganz vorne dabei war Jeni. Als aber langsam alle merkten das es kein Zurück gab, fasste Ian den Auftrag nochmal zusammen. “Lassies und Ladds, wir sind im Moment ohne Vertrag! Eine Söldnereinheit ohne Vertrag, ist bald eine nicht mehr existierende Söldnereinheit! Und das wir keine Sonderaufträge von Romana mehr wollen ist auch klar. Und wir ziehen gerade Marik an wie ein Haufen die Schmeissfliegen. Also sollen wir zeigen was wir können und das auf Galatea bei einem Leistungsgefecht.” “Wir sollen uns für einen VIELLEICHT Auftraggeber den Arsch wegschiessen lassen, dabei wird nur gewettet und gefeiert in den Salons. Wir sind heute der billige Abklatsch von Solaris VII. Arrrghs.” Patricas Meinung über diese Mission war eindeutig, aber Ian machte sich keine sorgen das sie ihren Job nicht erledigen würde. “Na Lassies, auf Galatea sind alle großen Kunden, die sich eine Söldnereinheit wie die Northwind Highlanders leisten könnten vertreten, aber auch unsere Konkurrenz. Daher müssen wir uns gut präsentieren.” “Die Wolfs Dragoner sind auch vor Ort?” Jeni wurde immer kleinlauter. “Aye, Lassie. Mach dir keine Gedanken!”

Jetzt saß Ian in seinem Thunderbold und dachte an dieses Gespräch zurück. ‘Aye, ich habe mir keine Gedanken über die Wölfe machen brauchen, sondern Gedanken über dich Jeni. Ich muss das mit dir klären.’ Während diese Gedanken durch Ians Kopf spukten betrachtete er auf dem taktischen Schirm den zerstörten Locust von Jennifer und wie ein Film lief es vor seinem inneren Auge ab, wie es dazu kommen konnte.

Es war ein gutes Gelände für die Highalnders miners. Sie starteten im Norden, leicht hügeliges Gelände. Durch Ians Thunderbold und den Trebuchet von Stu, gingen sie mit dem Charger von Gao in Stellung und Jani lief wieder als Scout an der westlichen Flanke auf Streife. Die gegnerische Lanze, ein Warhammer, Battlemaster, Enforcer und Spider waren schnell entdeckt. Eine ebenbürtige Lanze, etwas schwächer auf lange Distanzen, aber etwas stärker im Nahbereich. Die Miners waren aber vorbereitet. Salve um Salve schickten sie ihre LRMs dem Gegner entgegen, aber wieder einmal war ihre Treffsicherheit unter aller Würde. Die gegnerische Lanze kam immer näher und nutzte den, von den Highlanders aus gesehen, westlichen Hügel als Deckung und sie wollten die Highalnders umrunden um wieder vom Norden aus zuschlagen. Jeni war sehr gut mit ihrem Locust unterwegs gewesen und konnte sich in den Rücken des Gegners manövrieren. In diesem Moment kam die Durchsage des Stadionmoderators mit den offiziellen Zuschauern und hier hätte Ian sofort reagieren müssen. „ …Wolfs Dragonern…“ Wie durch einen Schalter veränderte Jennifer ihr Verhalten. Statt ihrer Scoutarbeiten fortzuführen schrie sie über die Lanzenfrequenz. „NEIN, Einheit, ich muss es beweisen! Der Battlemaster gehört mir!“ „Jeni, NEIN, zurück in Formation!“ Doch der Befehl von Ian kam schon zu spät. Jeni verschwand hinter dem westlichen Hügel, über die eingespielten taktischen Daten konnte Ian noch sehen, wie der Gegner eine saubere Falle aufstellte. 3 der gegnerischen Mechs stießen weiter nach Norden vor, aber der Enforcer hatte sich westlich abgesetzt und nun den Locust perfekt im Fadenkreuz. Doch den Angriff auf ihren Locust schüttelte Jeni ab und lief den anderen 3 Mechs hinter her. Der Warhammer und Battlemaster stellten sich nördlich der Highlanders auf. Jeni stand im Rücken des Battlemasters, doch der gegnerische Spider nahm sie dabei in die Zange. Eingepfercht wie ein bockiges Pferd bekam Jennifer einen Treffer nach dem anderen und die Panzerung konnte keinen Schutz mehr bieten. Zum Glück für Jennifer waren bei diesem Gefecht die Rettungssysteme auf Automatisch gesetzt worden und sprengten die Pilotenkanzel automatisch ab, wenn der Schaden zu groß wurde. Mit einem großen Knall verschwand der Centertorso des Locust in einem Ball aus purer Energie. Wieder einmal lag Jennifers Mech geschlagen am Boden. Doch diesmal gab es kein Chaos innerhalb der Highlanders. Gaos Charger drehte sich zu seinen Gegnern und erreichte den westlichen Hügel. Er erklomm den Hügel, um eine bessere Schussposition zu erhalten. Ian und Stu schlossen mit ihren Mechs zu Gao auf und konnten so die gegnerischen Mechs wieder nordwestlich hinter den Hügel zurück drängen. Nun standen die 3 Mechs formiert auf dem Hügel und pumpten einen Schuss nach dem anderen in die gegnerischen Mechs. Doch wieder versagte ihre Treffsicherheit. Die Gegner schlugen hart zurück und so steckte jeder Highlander immer wieder heftige Treffer ein. „Gao an Whisky, ich habe noch nicht so viel eingesteckt. Um meine Waffen besser einsetzen zu können und um von euch abzulenken, stelle ich mich auf die Hügelspitze und werde mich auf den Battlemaster konzentrieren. Wenn wir ihn ausschalten, haben wir eine gute Chance!“ In Ians Kopf ratterte es. Gao wollte eine gute Deckung aufgeben und sich Frontal den 3 schwersten Mechs des Gegners stellen. Noch bevor er Nein sagen konnte, stand der Charger, wie ein Kriegsgott auf der Hügelspitze und teilte mit seinen schweren Lasern eine Salve nach der anderen aus. Der Gegner erkannte seine Chance und bündelte sein Feuer auf den Charger. Wie bei einer Götterdämmerung spielten die Farben der zerstörerischen Energie um den Centertorso des Chargers und ließen ihn Untergehen.

Jetzt schlug Ian wild auf seine Konsole ein. ‘Nicht schon wieder! Nicht heute, nicht hier!’ Er ließ den Frust raus. Er wußte was jetzt kommen würde. Wieder einmal. “Hier spricht Ian McGallen von den Northwind Highlanders, Highlanders miners. Hiermit kapitullieren wir in diesem Kampf und erbitten den ehrenhaften Rückzug! Mit wem durften wir unser Können messen?” “ Hier spricht der Erste Prinz der Vereinigten Sonnen, Duke von New Avalon, Jonathan Davion von den Davion Heavy Guards. Wir akzeptieren diese Kapitualtion und bedanken uns für diese Vorführung unserer neuen Söldner.” Sprachlos starrte Ian seine Bildschirme an. Die Heavy Guards und Prinz Davion persönlich! Ein leichtes schaudern durchlief seinen Körper. Nur langsam sickerte der letzte Satz durch sein Gehirn. “...unserer neuen Söldner.”
"Alba gu bràth"

Ian McGallen

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Re: (RP) 1st Kearny Highlanders/ Highlanders miners ihre Geschichte...

Beitragvon THELooser » Di Sep 18, 2018 1:59 pm

Besucher Quartier, Galatea, der Söldnerplanet
August 3025

Lustlos blätterte Ian durch die Akten und betrachtete die neusten Informationen über seinen neuen Arbeitgeber. Die Einheitsaufstellungen und Erfolge der Vereinten Sonnen waren schon sehr beeindruckend. Doch eigentlich war der Zusatz, dass Davion in einem Bündniss mit Haus Marik stand der erfreuliche Punkt. ‘Jetzt haben wir erst einmal Ruhe vor Marik.’ Lächelte Ian in sich hinein. Nur machte es Ian nervös, dass es noch immer keinen gültigen Vertrag gab. Trotzdem handelten die Northwind Highlanders schon im Sinne der Vereinigten Sonnen. Es kloppte an der Tür. “Herein, wenn es nicht Milan Marik oder Romana Liao ist!” Er konnte sich ein lächeln nicht verkneifen. Patrica betrat Ians Quartier und sah nicht sehr belustigt aus. “Alles ok, Lassie? Aye?” “Nein!” Die sehr kurze Erwiederung lies Ian aufhorchen. “Setz dich und erzähl mir was los ist. Whisky?” Ian lächelte Stu an, aber sie reagierte nicht darauf und blieb eiskalt. “Ich stehe lieber. Ist es Wahr, dass wir einen Vertrag mit Davion unterschreiben und Northwind zurück bekommen?” “Aye, Lassie. Das ist der Plan, endlich wieder Nachhause!” “Dann werde ich die Northwind Highlanders verlassen.” Diese beiläufige Aussage brachte Ian aus der Fassung und er verschüttete den Whisky, den er sich in ein Glas füllen wollte. “Sassenack, Lassie, ruhig Blut!” “Lies das Ian und du wirst mich gehen lassen müssen.” Patrica übergab Ian einen Verograph Brief und überflog den Text, dabei murmelte er immer wiedere einzelne Stellen. “...Komm zurück...deine Pflich im Rat der Steward...Übernahme der Regierungspflichten...du musst...” Ians Augen verengten sich. “Du gehörst zu DEN Steward? Den regierenden Stewards?” “Aye, darum bin ich weg, aber ich wollte meine Vergangenheit behalten, nur weg von diesem...” Sie spuckte es fast verächlich aus. “...diesem Clan weg. Daher bin ich zu den Northwind Highlanders. Dort haben sie keinen Einfluss.” Kurz überlegte sie. “Noch nicht, dass wird sich ändern, wenn die Northwind Highlanders nach Northwind zurückkehren.” Ian schüttelte den Kopf. “Lassie, überstürze nichts. Erstens haben wir noch keinen Vertrag mit den Vereinigten Sonnen und zweitens, so mächtig der Clan Steward auch auf Northwind sein mag, wir sind die Northwind Highlanders, hier haben sie nichts zu sagen. Wir stehen hinter dir!” “Es war schon beim ersten Mal schwer von Northwind zu verschwinden. Dieser Clan ist mein Fluch.” “Nun bist du in Sicherheit. Wir sind jetzt dein Clan.” “Wir werden sehen. Wenn ich einmal entkommen konnte, schaffe ich es auch ein zweites Mal.”

Überwachtes Testgelände, Galatea, der Söldnerplanet
August 3025

Ian hatte einen fahlen Geschmack im Mund. Es gefiehl ihm gar nicht, was jetzt und hier passieren sollte. Der Befehl war eindeutig. Ein Gefecht zwischen zwei Söldner Einheiten, die sich hier auf Galatea präsentieren. Aber es schmeckte Ian nicht, überhaupt nicht. Es wurde groß auf den Verschiedenen Medienkanälen vermarktet. Die Kell Hounds gegen die Northwind Highlanders. Es sollte ein Straßenfeger werden und seine Lanze war zum Abschuß freigegeben. Nein, dass schmeckte überhaupt nicht und doch standen sie nun bereit und mussten sich mit den Kell Hounds auseinandersetzen. Die Highlander miners starteten im Norden, in einem Stadtterrain, Richtung Westen wurde es ein wenig offener, aber hügelig. Der Gegner sollte im Süden sein, auch etwas hügelig, aber dazwischen war offenes Gelände. Sie mussten ihre Reichweitenvorteile ausnutzen. In der Stadt bleiben, war keine Option, aber vielleicht liessen sie sich austricksen. “Ok, Ladds und Lassies, wir nutzen unsere Reichweite durch den Trebuchet, Battlemaster und Thunderbolt, wir gehen Richtung Westen und schauen, dass wir eine gute Verteidigungsposition finden. Jeni, du bleibst in der Stadt und wirst für uns schauen wo die Kell Hounds sind und uns Ziele geben.” Krachend kam die Antwort von Jennifer. “Ha! Kell Hounds, die möchtegern Wolfs Dragoner! Dieser billige Abklatsch ist es nicht wert!” “Ruhig Lassie, es sind Gegner und wir müssen sie ernst nehmen! Wir machen unseren Job, schnell und sauber, danach lade ich euch zu einem Drink ein!” Die Highlanders begaben sich in Position. Der Javelin von Jeni sprang in der Stadt auf ein Hausdach und sofort hatte sie ihre Ziele auf dem Schirm. “Hier Jenni, die Hunde wollen es wissen. Sie schicken uns ein paar nette Sachen! Shadowhawk, Cicada, Stalker Nahkampfbestie, Banshee auf dem Weg zu unserer Position!” Bevor Ian den Befehl zum zurückkommen geben konnte, sah er das Haus auf dem Jeni stand erzittern und in einem großen Knall brach das Gebaeue zusammen. “Jeni, alles ok? Melde dich!” “EINHEIT! Die Hunde haben mir das Haus unter den Füssen zerschossen!” “Soviel zu dem Thema Gefechtsübung. Die Kell Hounds wollen es wissen.” “Hier Jeni, leichte Schäden, aber noch alles im grünen Bereich!” “Aye, Lassie, zieh dich zurück! Versuche sie zu umrunden und in Ihren Rücken zu kommen. Pass auf die Cicada auf. Sie wird gerne unterschätzt, sie hat vielleicht nicht die Waffen, aber ist um einiges schneller als du!”Wie die Highlanders befüchtet hatten, suchten die Kell Hounds den Nahkampf. Schneller als es ihnen lieb war, hatten die Hounds aufgeschlossen und die Highlanders an den Rand der Arena gedrückt. Hinter einem kleinen Hügel verteidigten sich die Miners in einer 3er Formation, Battlemaster vorne, dahinter der Trebuchet und Thunderbold. Plötzlich sprang der Shadowhawk vor den Battlemaster auf den Hügel. “An ALLE! Konzentriertes Feuer auf den Shadow, Jeni die Cicada ist in unserem Rücken. Komm zu uns und halt uns diese Zecke vom Hals!” Doch die Hounds blieben nicht untätig. Abgelenkt durch Shadow hat sich der Banshee in Stellung gebracht. Das gleissende blaue Licht der PPK schnitt am Battlemaster und Thunderbold vorbei, als wenn er sein Ziel verfehlt hätte, doch dann traf er sein Ziel. Die Energie schlug wie der Hammer Thors zu. Genau in den Kopf des Trebuchet. Einen Sekundenbruchteil war alles erstarrt auf dem Schlachtfeld...

Galatea, der Söldnerplanet, Raumhafen
August 3025

Zu dritt standen Gao, Jeni und Ian vor der Hafenkneipe und hielten ihre Whiskys in die Luft und verabschiedeten das startende Landungsschiff. Sie hielten ihre Gläser solange oben, bis das Schiff außer Sichtweite war. “Good bye Lady Stewart. Möge dich Northwind in seinen Schoß aufnehmen und dir die Ruhe geben, die du verdienst! Du bist ihnen wieder entkommen und doch zuhause! Bye Lassie!” Wie auf ein geheimes Zeichen brüllten alle drei gleichzeitig. “Alba gu brath”, rissen die Gläser noch höher, um sie im nächsten Moment komplett auszutrinken. Danach warfen sie die Gläser auf den Boden. “Wir müssen diese Hunde jagen!” schnaufte Jeni verächtlich. “Aye, Lassie, das werden wir. Diese reudigen Köter werden den Tag verfluchen, an dem sie sich mit uns angelegt haben.” “Sie bilden sich ein die besseren Wolfs Dragooner zu sein und haben uns mit soviel Argoganz vom Platz gejagdt, dass ich kotzen möchte!” Jenis Augen starrten Wutentbrannt Ian an. “Lass uns zu ihnen gehen! Ich will sie eigenhändig erwürden. Gerade diesen aroganten Oberst, der uns Patricia nur nach langem betteln übergeben hat.” “Wir werden ihnen noch die Rechnung präsntieren, aber nicht...” Ian schaffte es nicht fertig zu sprechen als Jeni los sprintete. “NEIN, nicht irgendwann....JETZT!” Verdutzt schauten Gao und Ian ihr nach. “Verdammt!” murmelte Ian “Gao, hinter her. Wenn sie bei den Kötern ankommt, gibt es ein Blutbad!” Beide rannten hinter Jeni her. An der Kreuzung verschwand Jeni hinter eine Ecke und beide hörten nur ein lautes “Arrrghs” und “Au”. Beide bogen um die Ecke und sahen Jeni am Boden liegen, das Knie umklammert. “Einheit! Du verdammte Görre! Was stehst du mir im Weg!” Eine zierliche junge Frau erhob sich schnell wieder vom Boden. Blond, klein und, wie Ian bemerkte, gehetzt. Noch gehetzter als Jeni. Ihre Augen suchten die Umgebung ab und sie war schon wieder auf dem Sprung. “Ruhig Lassie, wie gehts dir? Bist du verletzt?” Ian wollte die junge Frau an der Schulter anfassen, aber verschreckt ließ sie sich gegen die nahe Wand fallen. “Schlangen! Sie kommen! Schlangen!” Verdutzt schaute Ian Gao an. “Meint sie dich? Also ich erkenne eigentlich schon klar den Unterscheid zwischen dir und einer Schlange. Du hast mindestens zwei gleich lange Messer bei dir, wenn nicht sogar noch mehr.” Ian grinste und dehte sich zu der Frau um. “Lassie, ganz ruhig, das ist keine Schlange. Das ist ein Northwind Highlander” Ian benonte voller Überzeugung und Stolz seine Einheit “auch wenn er nicht ganz danach aussieht.” Der Grinser wurde auf Ians Gesicht immer breiter. “Werte Lady, wenn ich mich vorstellen dürfte...” Wieder kam Ian nicht dazu seinen Satz zu beenden. “IIIIIIIIIIIIII.....SSSSSSSSSSS.......AAAAAAAA!” schrieh sie und deutete auf eine Gruppe von asiatischen Männer die in ihre Richtung gerannt kamen. “Oh, oh...nicht gut!” kam es über die Lippen von Gao. “Die sehen nicht aus, als wollen sie nur nett reden.” Bemerkte Jeni trocken. “Zur Kneipe!” während Ian das schrie, riß er die junge Frau mit einer Hand mit sich. So schnell sie konnten rannten sie wieder um die Ecke, die Männer kamen aber immer näher. “Rein da!” Ian schleuderte fast die Tür aus dem Rahmen. Alle rannten in die Kneipe und gleich weiter in den hinteren Raum, neben der Bar. Die Tür schlug wieder zu und viele verdutzte Blicke begleitete ihre Flucht. “IIIIIIIII....SSSSSSSS....AAAAAAA!” schrie Jeni noch bevor sie im Hinterzimmer verschwand. Nun wurde die Tür ein zweites Mal aufgestoßen und eine Gruppe von Aisiaten drängte sich in die Kneipe. Alle Blicke richteten sie auf die Neuankömmlinge. Die Gruppe blieb wie angewurzelt am Eingang stehen. Wie auf ein geheimes Kommando standen alle Gäste auf. Wie ein unheimlich großer Körper, synchron und geschmeidig. Nur der Barkeeper lächelte die neuen Gäste an. “Willkommen im “Mietkrieger”! Des Söldners zweite Heimat auf diesen Planeten!” Langsam gingen die Hände des Barkeepers unter den Tresen. “Aber für unsere guten Freunde der ISA haben wir immer ein spezial Angebot auf lager!” Als die Hände des Barkeepers wieder zu sehen war lag ein Lasergewehr in den Händen. Die Gruppe schaute sich kurz an und noch bevor das erste Bierglas am Türrahmen zerschellte, hatte sich die Verfolgung in eine wilde Flucht verwandelt. Brüllend rannten die Kneipengäste hinterher.

“So Lassie, jetzt entspann dich! Trink etwas. Hier sind wir sicher!” Zum ersten Mal schien sich die Frau zu entspannen. “Und jetzt erzähl mal wer du bist und warum die Schlangen hinter dir her sind!” Langsam verschwand das Gehetzte im Gesicht der Frau. Noch einmal schaute sie sich unsicher um. Dann straffte sie Körper und setzte sich ganz gerade auf den Stuhl. “Ich bin Mechpilotin Freya Ingardson vom Ersten freien Raselhaag-Batalion!” Sie lächelte als sie das voller Überzeugung sagte. “Das erklärt einiges.” Schmunzelte Gao. “Einheit! Ein ‘Floh’ im Pelz von Kurita!” Nach Jenis Worten begannen alle lauthals zu Lachen.
Zuletzt geändert von THELooser am Do Sep 20, 2018 10:04 am, insgesamt 2-mal geändert.
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Re: (RP) 1st Kearny Highlanders/ Highlanders miners ihre Geschichte...

Beitragvon Christian Kreuer » Mi Sep 19, 2018 8:57 pm

Sorry fü meinen Spam.

Lese das hier super gerne, Bitte mehr :D

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Re: (RP) 1st Kearny Highlanders/ Highlanders miners ihre Geschichte...

Beitragvon THELooser » Do Okt 04, 2018 12:17 pm

Vereinigte Sonnen, Draconis March, Quentin, Landeanflug
September 3025

Die Kombüse strahlte die nüchterne Kühle ab, die Freya in diesem Moment brauchte. Die letzten Tage waren wie in einem schlechten Holovid Drama an ihr vorbei gezogen. Sie wußte nicht, wie sie aus dem Alptraum herausgekommen ist, aber nun saß sie hier und betrachtete die kalten Blechbeschläge der Kombüse. Es war recht still und nur die leichte Gravitaion der Bremsdüsen war zu spüren, aber sie reichte aus, um ein normalers Gefühl der Schwerkraft zu erzeugen. Gedankenverloren betrachtete Freya ihre heiße Milch, die sie sich gemacht hatte, um doch heute noch etwas schlaf zu finden. Unvermittelt öffene sich die Tür und eine grummelnde Jennifer betrat die Küche. “Einheit! Hast du mich erschreckt!” Jennifer betrachtete Freya näher. “Kind, kannst du nicht schlafen?” Freya schüttelte den Kopf. Jennifer setzte sich zu Freya. “Wir werden in 8 Stunden landen. Und der Prinz erwartet von seinen neuen Mietsöldnern eine tolle Show. Die Leute auf Quentin brauchen das Gefühl, dass sie nicht alleine gelassen werden. Einheit! Wie ich so eine Show hasse.” Freya blickte Jennifer tief in die Augen. “Du hasst es Söldner zu sein, so wie ich, oder?” “Das ist es nicht. Ich bin eine Kriegerin und ich kämpfe, dass ist das wichtigste.” “Da ist aber mehr. Viel mehr!” “Ich musste erst die Highlanders als meinen Clan akzeptieren und das braucht etwas. Das ist alles.” “Ich versteh dich. Ich muss immer an den buckligen Harald denken...” Freya versagte kurz die Stimme. “...bevor er von den Schlangen ermordet wurde, hatten wir ein längeres Gespräch über Familie.” “Der bucklige Harald?” Jennifer zog die Augenbrauen hoch. Freya lachte. “Ja, wir nannten ihn so, da er es schaffte seinen Hunchback immer so in den Schatten zu drehen, dass der Schatten wie ein Buckliger aussah.” Wieder versuchgte Freya zu lachen, aber ihr blieb das lachen im Hals stecken. “Er war meine Familie. Und sie haben ihn abgeschlachtet.” Jennifer zögerte etwas, aber dann nahm sie Freya doch in den Arm. “Du bist jetzt in Sicherheit!” Freya befreite sich aus der Umarmung und stand wütend auf. “Das hatte er nicht verdient! Er wollte in seinem Mech gegen die Schlangen sterben. Er wollte für die Freiheit sterben! Er wollte als Krieger sterben!” “Seyla!” murmelte Jennifer leise, so das Freya es nicht bemerkte und weiter sprach. “Dann kam die ISA eines Nachts und erdrosselte ihn im Schlaf! Danach zerten sie seinen Körper auf den Dorfplatz und hängten ihn auf. Ein Schild mit der Ausschrift “Verräter” hing an ihm. Das hat er nicht verdient! Wir waren das Erste freien Raselhaag-Batalion! Wir kämpften mit Ehre und für unsere Freiheit!” “Und dann...” “Dann sind wir zu unseren Mechs gegangen und haben die ISA gefunden...” Freya schluckte wieder “...und ihnen auch keine Ehre gelassen! Die Garnision ist zu uns übergelaufen und wir haben unseren Planeten für Frei erklärt. Doch wir wußten nicht, dass unser Untergang schon kurz vor der Landung war. Als wir am Raumhafen ankamen und die Zentrale kampflos besetzten, landeten gerade 4 Unions Schiffe mit Kurita Insignien. Henja, die Stellvertreterin der Freien Raselhaager schickte mich zu einem Händlerschiff das gerade startete, damit ich Hilfe organisieren konnte. Doch unsere 4 Mechs hatten keine Chance gegen die gelandeten Schlangen. Sie haben Henja und alle Aufständischen neben Harald aufgehängt. Die Bilder wurden im ganzen Kurita Raum verbreitet.” Freya zog ein Bild aus ihrer Hosentasche. “Ich habe es immer bei mir!” Sie gab es an Jennifer. Sie betrachtete das Bild. Ein großer Dorfplatz war mit gehängten überfüllt. Daneben stand ein Dragon Mech. Jennifer deutete auf den Mech. “Die Einheitszeichen kenne ich. Das ist die 11. Legion Vega.” “Ja, unter dem Befehl von Chu-Sa Kasugai Hatsumi. Er nennt sich selber „Samurai des Drachen“. Er ist unbarmherzig und kennt nur seine Pflicht und Ehre dem Drachen gegenüber.“ Freya konnte sich nicht mehr zurückhalten und begann zu weinen. „In dem Händler Schiff konnte ich nur zusehen. Ich schwor mir, dass ich mich rächen werde. Darum bin ich nach Galatea geflogen, aber die ISA hat mich schneller gefunden, als ich dachte.“ „Ach Kind…“ Wieder nahm Jennifer Freya in den Arm „…was immer auch passieren wird, wir schauen aufeinander!“
Plötzlich schallte der Angriffsalarm durch das Landungsschiff und nur Sekunden später wurde die Gravitation immer stärker. Jennifer schätzte die Beschleunigung auf 1,5 g. Die Tür der Kombüse ging auf und schlaftrunkend betrat Ian die Kombüse. Schnell wischte Freya sich die Tränen aus dem Gesicht und Jennifer setzte sich gerade auf ihren Stuhl. „Sir!“ sagten beide fast gleichzeitig. „Sassenack. Gut, ihr seid schon hier… Goa sollte hoffentlich auch gleich hier sein. Kaffee für alle! In 4 Stunden sind wir im Einsatz!“

Ian rutschte auf dem Pilotensitz seines Thunderbolt nervös hin und her. Der Lepord war auf den letzten Metern seines Kampflandeanfluges. “Sassenack, wenn ich die Obersten in die Hände bekomme...” Leise fluchte Ian weiter “...wir haben den Garnisionsauftrag auf Northwind bekommen, dass Regiment wird dahin verlegt, aber die Highlander miners sind nach Quentin abkommandiert. Die Bevölkerung sieht lauter Schlangengespenster und ihr seid der Voraustrupp der 22. Avalon Hussaren Regimentskampfgruppe, die einen Tag nach euch ankommt. Macht ein bisschen Show und maschiert etwas rum. Lasst euch sehen und zeigt der Bevölkerung das jemand sie beschützt, auch wenn keine Schlange da ist. Ja, ja...” Ian schnaufte verächtlich. ”ja,ja, bisschen Show für den Prinzen, er ist ja bekannt dafür, dass er sein Geld für nichts rauswirft.” Das Schiff schüttelte sich heftig und die Düsen heulten so stark auf, dass Ian sie körperlich spüren konnte. Über die Schiffsleitung kam die Nachricht “Kontakt.” Ian schlug auf den Schalter für das öffnen der Hangartore. “Miners, Raus und Scoutformation. Wir haben Kontakte 30 Klicks Südost.” Umgehend antwortete die Lanze mit “Aye!” Keine Sekunde später bewegte sich die Lanze aus Ians Thunderbolt, Gaos Battlemaster, Freyas Trebuchet und Jenis Javelin aus den Hangartoren des Leopards. Wir Ritter aus alten Zeiten beschleunigten sie in Formation Richtung Südosten. “Riecht nach Schlangen...” kam über die Lanzenfrequenz von Jennifer. “...Zeit sie aus dem Versteck zu jagen.”


Vereinigte Sonnen, Draconis March, Quentin
September 3025

Entspannt betrachtete Ian Jenis Javelin, die einige Klicks voraus immer hin und her kreuzte. ‘Wie ein hungriger Wolf, der eine Fährte wittert. Sie ist eine klasse Scoutpilotin, aber manhcmal verwechselt sie ihre Feuerkraft mit der eines Atlas.’ Innerlich machte er sich eine Notiz, damit sie das besprechen könnten bei nächster Gelegenheit. “Kontakt! 1 Klick Süden. Victor, Awesone, Ostroc, Locust!” Jennifer schaffte es immer wieder ihn abzulenken. “Aye! Ladds und Lassies, Schildformation! Wir sind auf Reichweite ausgelegt! Die Schlangenmechs klingen nach Nahkampf! Jeni, kannst du erkennten welche Einheit es ist?” “Aye, 11. Legion Vega.” “Nnnnnneeeeeeiiiin!” ian musste nicht erst fragen, wer das geschrien hatte.

“Hier spricht Ian McGallen, Northwind Highlanders, Highlanders miners, im Auftrag von Prinz Davion fordern wir die Einheiten von Haus Kurita sich zurück zu ziehen und diesen Planeten zu verlassen!” Entgeistert betrachtete Ian die taktischen Kontrollen. Die Kurita Lanze bewegte sich mit hoher Geschwindigkeit auf die Highlanders zu. Die Miners blieben in der Schildformation zusammen und zogen sich lagsam zurück. Die Berge in ihrem Rücken bereiteten ihm aber sorgen. “Gesprächig sind sie nicht gerade.” Bemerkte Jeni auf der Lanzenfrequenz. “Alle Highlanders, wir haben sie aufgefordert zu verschwinden, schickt die LRMs los, vieleicht verstehen sie ja kein deutsch!” Die Salve von LRMs schraubte sich in den Himmel, um gleich wieder sich Richtung Erde zu neigen. Doch die Draconier ließen sich nicht beeindrucken. Nur ein kurzen Nacken in der Leitung ließ Ian aufhorchen. “Ehrlose Söldner, übergebt uns die Veräterin Ingardson und dann verschwindet!” Verdutzt schaute Ian die anstürmenden Mechs an. Bevor er antworten konnte sprang Jennifer mit der Javelin nach vorne in die Schlacht. “Einheit! NIEMALS! Sie gehört jetzt zu uns!” Die Schlacht begann mit einem leichten Mech der auf den Awesone zuranne. Welch ein Bild, dachte sich Ian noch.

“Zusammen bleiben! Langsam Zurückziehen! Feuer konzentrieren auf den Awesone!” Ian schrie die Komandos fast heraus als er wild mit seinen Kontrollen kämpfte. Die Schlangen rückten unbeeindruckt immer näher. Auch sie konzentrierten ihr Feuer auf einen Highalnder. Der Trebuchet wurde immer wieder getroffen. Mit aller Verzweiflung kämpfte Freya mit ihrem Mech. “Zusammen bleiben! Freya nach hinten!” Noch bevor sich die Highlanders umformieren konnten traf ein Laser die schon von vielen Treffern halbgeöffnete Torsoseite. Die Energie brach hindurch und blitzte Sekundenbruchteile über die Monitionsschacht der LRMs des Trebuchet. “RRRRRRRRRRRRaaaaaaaus!” Noch bevor Ian das Wort beenden konnte, öffnete sich der Kopf und der Schleudersitz durchbrach die sich langsam aufbauende Korona der Munitionsexplusion. “Alle zusammen zu Floh und Verteidigungsposition einnehmen!” Wie ein Rudel Wölfe umringten die Highlander ihre neue Kameradin. Die Schlangen kamen immer näher. Plötzlich löste sich der Awesone von den anderen Kurita Piloten. “Ok, das ist unsere letzte Chance. Alle an den Awesone ran und macht ihn fertig!” Der Ring um Floh löste sich auf und die Miners umzingelten den Awesone. In der Hitze des Gefechtes bemerkten die aber nicht, wie sich hinter dem Hügel zu ihrer Westseite der Victor heranschlich. Zuspät erkannten sie die Gefahr. “VICTOR WEST!” Jenis ruf kam im gleichen Moment als die wuchtige AK 20 auf ihre Javelin zielte. Ohne Mühe durchschlug das Geschoss den Torso des Javelin. Wie eine schlecht anmimierte Puppe mit einem Loch im Bauch überlegte der Javelin nun in welche Richtung er umfallen wollte. Er wackelte vor und zurück. Bis der abgesprengte Schleudersitz von jeni ihm die Richtung diktierte, in welche er nun umfallen musste. “Sasseneack! Jeni??” “Ich höre!” nach der letzten Schlacht hatte Ian allen Mechpiloten mobile Funksets übergeben, um in solchen Situationen noch Kontakt halten zu können. “Jeni, geh zu Freya. Zusammen geht ihr in den nördlichen Wald! Wir versuchen uns zurück zu ziehen und holen euch ab!” Gerade wollte Ian Jeni zur Antwort auffordern als zwei Dinge gleichzeitig passierten. Ian starrte durch sein Cockpitfenster direkt auf die AK 20 und keine 10 Meter über den Mechs flog ein Unionslandungsschiff mit dem Schwert der Sonnen über ihnen hinweg. “Die Hussaren...die Hussaren sind da...” Die AK war fertig geladen und die kleinen Blitze in der Mündung zeigten Ian, dass er nicht mehr viel Zeit hatte. “ALLE ZURÜCK ZU DEN HUSSAREN!!!!” Die Explussion aus der Mündung der AK war das Letzte woran sich Ian noch erinnern konnte.

“Hier spricht Nanshan Chonggao , konnichi wa Chu Sa und sumimasen Chu Sa, wir sind heute kein Gegner für den Drachen! Gestatten sie uns den ehrenvollen Abzug und das bergen unserer Piloten. Wir versprechen euch ein ehrenvolles Wiederaufeinandertreffen und ihr werdet mehr Ehre durch den nächsten Kampf erfahren. Jetzt sind wir kein Gegner mehr für den Drachen und die Hussaren werden in den nächsten Minuten hier sein!“ Gaos Battlemaster lag mit dem Rücken am Boden und über ihm stand der Awesone und Locust. Fast wie in einem alten Western waren alle Waffen aller Mechs aufeinander gerichtet. „Ihr wart nie und werdet nie ein Gegner für den Samurai des Drachen sein! Ihr seid nur ehrlose Söldner die nur hinter Geld her seid und für den kämpft der mit dem meisten Geld wedelt.“ Die Verachtung überschüttete Gao fast körperlich. “Wir freuen uns darauf euch zu jagen und zu vernichten, das nächste Mal, wenn eure Babysitter nicht in der Nähe sind! Und euer Japanisch ist erbärmlich und eine Beleidigung für unsere Ohren.“
"Alba gu bràth"

Ian McGallen

1st Kearny Highlanders

Northwind Highlanders

Northwind will never forget!


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