Operation New Aragon

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Boris
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Operation New Aragon

Beitragvon Boris » Fr Aug 15, 2014 9:50 am

An das Oberkommando der Lyranischen Strietkräfte.

Gemäß unseren Befehlen rückten wir auf den Ort New Cinnan, im Glastonbury-Gebirgszug, vor. Gegen etwa 19h Ortszeit trafen wir auf Milizverbände, die für uns jedoch kein nennenswertes Hindernis darstellten. Gegen 19:45h informierte uns ein, im Orbit befindliches, Landungsschiff darüber, daß eine schwere Einheit Davionmechs sich von Norden her dem Kampfgebiet nähert. Unsere eigene Ortung war durch die Gebäude nur eingeschränkt nutzbar.

Da ich davon ausgehen konnte, daß unsere Vormarsch durch die Milizeinheiten weitergemeldet wurde, entschloß ich mich dazu eine Warnung auf offener Frequenz, an alle Einheiten, Freund und Feind gleichermaßen, als auch die Stadt zu senden. Ich wollte den Verteidigern die Möglichkeit bieten, die Bevölkerung zu evakuieren.

Gegen etwa 20:40h drangen wir in das Stadtgebiet ein. Um unseren Vormarsch durch Rauch zu decken, setzten wir einige Wälder und halbverfallene, offensichtlich leerstehende Gebäude am Stadtrand in Brand.

Das Gefecht entwickelte sich zu einem brutalen Nahkampf, in dem zuerst keine Seite die Oberhand gewinnen konnte. Unglücklicherweise kam es immer wieder zu
Fehlschüssen beider Seiten, die teilweise weitere Brände auslösten. Jedoch sahen wir weder fliehende Zivilbevölkerung, noch Rettungsdienste. Ich gehe davon aus,
daß meine Warnung über Funk und die Zeit, die die Verteidiger zur Evakuierung hatten, ausreichten, um die Bevölkerung in Sicherheit zu bringen.

Alle weiteren Gefechtsrelevanten Daten befinden sich in den beigliegenden Battle-ROMs und dem Bericht 1408039335-2188-659-2.

gez. Oberst Falk Hasseldorf, 8th Lyran Regulars.
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Boris
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Re: Operation New Aragon

Beitragvon Boris » Mo Aug 18, 2014 3:17 pm

"Verdammt, verdammt, verdammt.....",dachte Oberst Falk Hasseldorf, als er aus dem Cockpit des Charger kletterte. "Das sollte doch bloß eine kleine Stellungserkundung werden."
Geworden war es aber ein Gefecht und noch dazu ein wenig erfreuliches. Wieder hatte er gegen die Söldner der Gray Death Legion gekämpft. Und
wieder war der Kampf, nach anfänglichem Erfolg, zu seinen Ungunsten verlaufen. "Das wird langsam zur Gewohnheit. Ich sollte wohl...", weiter kam er
mit seinen Gedanken nicht.
"Herr Oberst, Her Oberst! Dringender Funkspruch vom Hauptquartier." Falk schaute sich um, ein Comtech kam, einen Compblock schwenkend, durch den Hangar
gerannt.
"Danke für ihre Mühe Feldwebel, aber das Hauptquartier kann warten. Ich bin gerade erst aus dem Cockpit gestiegen und hätte gerne einen Kaffee. Danach sehe
ich mir an, was HQ von mir will."
"Aber Herr Oberst...." Falk atmete tief durch. Er verspürte den Drang, den Tech anzuschreien, aber der Mann tat ja nur seine Pflicht.
"Erst Kaffee, dann der Funkspruch", wiederholte er, so ruhig er konnte. Aber etwas von seiner Wut musste durchgedrungen sein. Der Comtech wurde sichtlich bleich
um die Nase. Wo war sein Namensschild? Ah, da. "Fw Fichtner, ich habe die letzten 72 Stunden fast ununterbrochen in einem Cockpit verbracht. Ich hätte gerne eine kurze Atempause."
"Jawohl Herr Oberst." Na bitte, geht doch. Falk musste innerlich lächeln, obwohl es dazu eigentlich keinen Grund gab. Zwei verlorene Kämpfe, so viele gute Piloten tot oder verwundet, so viele Kollateralschäden. Es war zum heulen.
"Gehen sie schon mal vor in die Operationszentrale, Fw Fichtner. Ich komme gleich nach. Und wenn da dann ein Kaffee auf mich wartet, wäre ich ihnen sehr dankbar."
Langsam fragte er sich, was sie hier eigentlich machten. Angeblich sollte die Welt leicht verteidigt sein. Stattdessen wartete hier eine Eliteeinheit, die auch noch wie besessen kämpfte. Das machte alles keinen Sinn. Er ging langsam zur OPZ, seinen düsteren Gedanken nachhängend.
Der Duft von Kaffee stieg ihm in die Nase. "Ah, herrlich. vielen Dank." Er nahm einen Schluck. In der OPZ herrschte rege Betriebsamkeit. Überall waren die Einheiten der 8ten Lyran Regulars auf dem Rückzug. Eine Neugruppierung war nach den Debakeln der letzten Tage unbedingt notwendig. Das nächste Gefecht musste ein Erfolg werden, sonst war der Feldzug um New Aragon unwiederbringlich verloren. Er überlegte, wo er die Entscheidung suchen sollte.....
"SIND DIE DENN WAHNSINNIG! WAS SOLL DER MIST!"
Schlagartig wurde es still im Raum, man konnte das Summen der Monitore und der Funkanlagen hören. Falk sah sich kurz um. Er sollte wirklich lernen, sich besser zu
beherrschen. "Machen sie weiter. Wir haben einen Rückzug zu koordinieren", versuchte er die Situation zu entschärfen. Langsam ging die Mannschaft der OPZ wieder an ihre Arbeit. Während Oberst Hasseldorf seine Befehle las.
- LAGE: ... "Die Lage kenne ich verdammt gut, sie steht mir bis zum Hals" murmelte Er und hoffte dabei, daß seine Leute nicht allzuviel mitbekamen.
- AUFTRAG: Vernichtung des Widerstandes und Eroberung New Aragons "Das gestaltet sich schwieriger als gedacht."
- DURCHFÜHRUNG: Einnahme des Ortes New Cinnan im Glastonbury-Gebirgszug, weiterhin ........ "Warum wollen sie das denn? wir haben uns von dort doch gerade erst zurückgezogen. Und das mit Erlaubnis vom HQ. Das ergibt alles keinen Sinn. Fw Fichtner, stellen sie eine Verbindung zum Hauptquartier her. Ich möchte
unsere Befehle überprüfen."
Zwanzig Minuten später war er sichtlich geschockt. Die Befehle waren bestätigt worden. Sie sollten New Cinnan nochmals angreifen. Und diesmal mit allen zur
Verfügung stehenden Kräften.
"Also gut. Fw Fichtner, informieren sie die Kompaniekommandeure. In drei Stunden ist Lagebesprechung. Jenkins, geben sie mir eine Aufstellung der Einheiten, die in weniger als vierundzwanzig Stunden, westlich von New Cinnan zusammengezogen werden können. Müller, ich will den Munitions- und Reparaturstatus aller Einheiten. ASAP."
Er sollte bei New Cinnan die Entscheidung suchen. HQ wollte, daß er ein ganzes Battaillon dorthin führte. Welch eine Verschwendung, der Ort war taktisch völlig unwichtig. Und wahrscheinlich mittlerweile bis auf die Grundmauern niedergebrannt. Das machte alles keinen Sinn. Langsam kamen ihm Zweifel, ob die nachrichtendienstlichen Informationen stimmten, die sie vor ihrem Angriff erhalten hatten. Der Ort sollte bereits evakuiert sein, so hatte es geheißen. Vorsichtshalber hatte Falk, kurz vor dem Angriff, eine Warnung über Breitband gefunkt. Er hoffte, alle Zivilisten wären davongekommen. Der Ort sah wirklich verlassen aus. Und doch....
"Ach was, wird schon so gewesen sein", sagte er sich. "Außerdem ist Krieg. Da gibt es nun mal Verluste."
Vielleicht hätte er doch besser auf Onkel Trent hören und eine Stelle in der Kaumberg Archonette Guard annehmen sollen. Das wäre vielleicht besser gewesen.
In den lyranischen Streitkräften spielten Politik und Wirtschaftsinteressen eine zu große Rolle. Und mit beidem kannte er sich nicht aus.
Was er konnte, war Krieg führen. Wenn es sein musste, bis aufs Messer.
"Und wenn unser Glück weiter so beständig ist, wird das wohl auch so sein." Er musste plötzlich lachen.
Wiederum sahen seine Leute ihn an. "Ist schon alles in Ordnung, macht ruhig weiter. Ich musste nur gerade daran denken, wie es wohl ist, mit einem Dosenöffner
gegen Battlemechs anzutreten." Er machte sich jetzt nicht mal mehr die Mühe, sich zu beherrschen. Sollten sie doch denken, er wäre unter dem Druck
zusammengebrochen. Vielleicht würde das Oberkommando dann entscheiden, ihn zu ersetzen. Möglicherweise käme er dann noch mit heiler Haut davon.
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Re: Operation New Aragon

Beitragvon Boris » Do Aug 28, 2014 6:53 pm

"So, Befehl ausgeführt. Wir haben der Legion eine Niederlage beigebracht. Und für was? Diesen haufen Asche, in dem wir jetzt unser Lager aufgeschlagen haben. Und das ich für diesen Aschehaufen verantwortlich bin, macht es auch nicht besser. Ich habe gehört, die hiesige Bevölkerung nennt mich schon den Schlächter von New Cinnan. Außerdem sind hier gute Leute gestorben, für nichts. Unsere und Ihre."
Oberst Falk Hasseldorf saß auf dem Fuß des Hunchback, den er im vergangenen Gefecht geführt hatte. Bei ihm war sein persönlicher Tech, mit dem er gerade sprach.
"Herr Oberst, sie konnten doch nicht wissen, daß die Informationen falsch waren. Und für die Befehle des Oberkommandos können sie auch nichts."
Falk sah seinen Tech an. "Vielleicht hast Du recht Jamie. Trotzdem bin ich verantwortlich."
Er hatte sich zu seinem Mech zurückgezogen, um ein wenig alleine nachzudenken. Der Angriff auf die Legion war ein Erfolg gewesen. Ein erstaunlicher Erfolg. Die Gray Death Legion befand sich auf dem Rückzug. Seine Taktik war aufgegangen. Die Panzer hatten in einem Canyon, südlich von New Cinnan, einen Sperrriegel gezogen. Und ihn gegen alles gehalten, was die Legion ihnen entgegenwarf. Zugegeben, sie mußten alle vom Feld geschleppt werden und waren löchrig wie Schweizer Käse. Aber sie hatten keinen verloren.
Er war seinen Panzercrews zu besonderem Dank verpflichtet. Während der Feind im Kampf mit den Panzern stand, wuselten seine Gefechtsrüstungen zwischen den Gegnern herum und markierten Ziele für das LRM - Feuer der Mechs. Sie hatten es geschafft, 5 gegnerische Maschinen abzuschiessen oder schwer zu beschädigen, ohne eine eigene zu verlieren. Allerdings bezahlten die Djinn- und Fenrir- Rüstungen einen hohen Preis. Auch 2 Hubschraubercrews würden nicht mehr nach Hause zurückkehren.
Sie hatten Gefangene gemacht. 2 Panzercrews und einen Mechpiloten. Der musste allerdings erst eine Weile im Lazarett bleiben. Dem Piloten eines Jinggau konnten sie nur noch die letzte Ehre erweisen. Eine Gausskugel seiner Panzertruppe hatten den Kopf des Mechs glatt weggerissen.
Er überlegte, was er mit diesen Leuten tun sollte. In Gefangenschaft behalten und, wenn dieser Irsinn vorbei wäre, repatriieren. Ja, das war wohl die beste Lösung.

"Jamie, ich werde aus der Situation nicht schlau. Wir werden zurückgeschlagen und erhalten dann den Befehl, diesen Ort nochmals anzugreifen. Obwohl die Situation sich so verändert hat, daß es völlig sinnlos ist. Hier zu kämpfen. Was will das Hauptquartier nur?"
Jamie sah ihn an. "Wenn ich das wüsste, wäre ich der Oberst und nicht Du."
Falk hatte gerade einiges an Nachrichten zu verdauen. Seine Leute hatten Funksprüche des Gegners entschlüsseln können und von der Bevölkerung einiges erfahren. Und nichts davon war geeignet, seine Kopfschmerzen zu kurieren. Bestechungsvorwürfe gegen den Comstar-Präzentor. Tote und Verletzte beim Brand von New Cinnan. Obwohl der Ort doch leer sein sollte. Zu allem Überfluss hatten sie auch noch ein Flüchtlingslager, voll mit Einwohnern von New Cinnan, entdeckt. Nicht weit davon entfernt waren sie über einen Davion-Konvoi gestolpert, der Hilfsgüter transportierte. Nach Meldung der Situation ans HQ, waren die bisher unerklärlichsten Befehle eingegangen. Und dann war sein Tech vorbeigekommen.

"Sag mal mein liebes technisches Genie, Weißt Du eigentlich, was wir so an Personal in diesem Regiment haben?
Jamie sah ihn verständnislos an. Falk grinste, der Tech hatte keinen blassen Schimmer, worauf er hinauswollte. Sehr gut. Er hatte eine Überraschung für ihn.
"Bei uns landen alle, die in anderen Einheiten negativ auffallen. Moralprobleme, Leute, die nicht die richtige politische Einstellung haben und solche, mit dunklen Punkten in ihrer Personalakte."
Jamies Augen wurden größer. Falk genoß diesen Augenblick. Er wußte, warum sein Tech die Lyranischen Garden verlassen hatte oder besser, musste.
"Ich habe den Befehl erhalten, den Hilfskonvoi zu requirieren, ihn zum HQ bringen zu lassen und dort an Comstar zu übergeben. Da wird nirgendwo erwähnt, daß die Flüchtlinge die Hilfsgüter erhalten sollen. Ich finde das sehr befremdlich."
"Willst Du diese Befehle wirklich ausführen? Das wäre Mord. In dem Flüchtlingslager haben sie nicht mal das nötigste zum Leben. Sie brauchen die Hilfe dort dringend."
"Du musst mich wirklich für ein Monster halten, Jamie. Bei soviel unorthodoxen Talenten in diesem Regiment, wird sich doch für mein Dilemma sicher eine Lösung
finden lassen. Kannst Du da nicht was arrangieren?"
In Jamies Augen blitzte es. Jetzt wußte der Tech was Falk von ihm wollte.
"Ich denke, da wird sich schon was machen lassen. Allerdings will ich die Leute dafür selber aussuchen. Und ich will freie Hand." Sagte er.
"Gut. Du hast freie Hand. Aber bring bitte niemanden um. Es hat hier schon genug Tote gegeben. Und jetzt muß ich wohl mal wieder in den Kommandostand.
Mal sehen, ob es was Neues gibt."

Das gab es tatsächlich. Mehrere Neuigkeiten sogar. Elemente von Camachos Caballeros, die als Verstärkung geschickt worden waren, hatten an einem anderen Frontabschnitt ebenfalls gesiegt. Damit war der Feldzug wieder in der Schwebe. Und die Söldner Haus Davions hatten anscheinend Nachschubprobleme.
“Tja, damit geht es ihnen nun genauso wie uns. Wenn man es genau betrachtet, war unser Erfolg hier auch ein Phyrrussieg. Unser Nachschub kommt ja auch nicht mehr durch. Es kann tatsächlich sein, das das nächste Gefecht den Feldzug um diesen Planeten entscheiden wird.“ Sagte Falk mehr zu sich selbst, als zu irgendjemandem der OPZ-Mannschaft, die immer noch versuchte, einen behelfsmäßigen Kommandostand, in den Ruinen von New Cinnan, zu errichten.
Seine Gedanken schweiften zurück zu seinem Tech. Würde der es schaffen, das Problem des Hilfskonvois zu lösen? Und würde er, als Kommandeur dieses seltsamen Haufens, jemals erfahren, wie die Lösung aussah?
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Re: Operation New Aragon

Beitragvon Boris » Di Sep 16, 2014 9:02 pm

Oberst Falk Hasseldorf stand am Holotank in der OPZ der 8th Lyran Regulars und war, ausnahmsweise, zufrieden mit der Welt und dem Feldzug auf New Aragon.
Gerade hatte ihm ein Comtech eine Nachricht von der linken Flanke gebracht. Es schien, als hatten Elemente der 2nd Davion Guards versucht, in ihren Rücken zu gelangen. Die Nachricht besagte, sie wären abgefangen worden und befänden sich auf dem Rückzug. Ausgesprochen gute Neugkeiten. Denn das bedeutete,
daß New Aragon so gut wie erobert war.
"Feldwebel Fichtner. Schauen sie mal, ob sie irgendwo Timbiqui Dunkel auftreiben können. Das muß gebührend gefeiert werden. Und schicken sie davon
auch was zu unseren Leuten, denen wir diesen Sieg verdanken."
Endlich klappt hier auch mal was. Dachte er bei sich. Die letzten Tage waren erstaunlich ruhig gewesen. Zu ruhig. außer gelegentlichen Scharmützeln war es seit
der Schlacht um New Cinnan nicht gekommen.
Auch sein Problem mit dem Hilfskonvoi war gelöst worden. Er war nämlich abgebrannt. Von irgendwelchen Unbekannten abgefackelt.
So konnte er genüßlich Bericht über diesen tragischen Vorfall erstatten, während in einem Lagerhaus, in den Resten von New Cinnan, dringend benötigte Hilfsgüter für das Flüchtlingslager gefunden wurden. Aber das mußte er ja nicht unbedingt dem HQ erzählen.
"So, dieser Erfolg gibt uns etwas taktischen Freiraum." Sagte er laut zu niemand besonderem. "Da ist immer noch das Problem der Gray Death Legion, daß wir lösen müssen. Da die Davies uns, vorerst, nichts mehr entgegenzusetzen haben, können wir vielleicht jetzt unsere Nemesis aus dem Feld schlagen."
Ja liebe Frau Kommandantin. Unsere Rechnung muß noch beglichen werden. Und das werden wir auch, bevor sie den Planeten verlassen, verdammt nochmal tun!
Diesen Gedanken behielt er aber für sich.
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